Der Konflikt in Myanmar
- Massive Vertreibung
- Über 3 Millionen Menschen sind in Myanmar wegen Krieg und Konflikt Binnenvertriebene. Hinzu kommen mehr als eine Million Rohingya-Flüchtlinge, die seit den Militäroperationen von 2017 in Lagern im Nachbarland Bangladesch leben. Viele leben im Dschungel oder in provisorischen Lagern ohne sauberes Wasser und ohne Dach über dem Kopf.
- Armut
- Seit dem Militärputsch 2021 hat sich die Armut verdoppelt. Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt inzwischen unterhalb der Armutsgrenze.
- Eine verlorene Generation
- Durch den Krieg sind das Bildungssystem und die Gesundheitsversorgung in vielen Gebieten völlig zusammengebrochen. Kindern fehlen grundlegende Impfungen und Schulbildung.
- Vergessene Krisen
- Myanmar gerät in den Nachrichten oft in den Schatten anderer Konflikte. Deshalb fehlen Hilfsorganisationen häufig die Mittel, um die Bedürftigen zu erreichen.
Quellen: OCHA · UNHCR


